DJG-Trier richtet 52. Jahrestagung des Verbandes der Deutsch-Japanischen Gesellschaften e.V. (VDJG) aus

Der Vorstand der Deutsch-Japanischen Gesellschaften hatte der DJG Trier die Ausrichtung der jährlichen Verbandstagung übertragen.

So kamen vom 05.05.- 07.05.2016 ca.130 Vorstandsmitglieder von Deutsch-Japanischen Gesellschaften aus der ganzen Bundesrepublik in Trier zusammen. Tagungsort war die Europäische Rechtsakademie in Trier. Zusätzlich war es für das Organisationsteam um den Präsidenten der DJG Trier, Herr Aubart, eine besondere Herausforderung, gleichzeitig auch eine Delegation aus der Partnerstadt Nagaoka, mit Herrn Bürgermeister Isoda an der Spitze, zu betreuen. Auch Freunde aus Takamatsu waren auf der Jahrestagung anwesend.

Als besonderes Highlight kann der Besuch des Botschafters von Japan, Herr Takeshi Yagi, bezeichnet werden, der sich auch in das Goldene Buch der Stadt Trier eingetragen hat und die guten partnerschaftlichen Beziehungen ansprach.

Begonnen hat die Tagung am Donnerstagabend mit einem Begrüßungsabend in den Räumen der SMW-Sektkellerei. Die aus ganz Deutschland angereisten Gäste konnten sich von den hochwertigen Erzeugnissen der Saar – Mosel – Winzersekt GmbH überzeugen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Sake aus biologischem Anbau verkostet, den Herr Karo aus Nagaoka mitgebracht hatte. Der gemütliche Abend bei einem rustikalen Buffet wurde durch Liedbeiträge des Tenors Thomas Kiessling umrahmt und erfreute die Gäste.

Das Thema der Tagung war „Deutschland und Japan – Mehr als ein museales Vermächtnis“.

Der Freitagvormittag wurde nach der Eröffnung durch den Präsidenten des VDJG, Herrn Dr. Ruprecht Vondran, größtenteils mit Vorstellungen und Grußworten von Herrn Beigeordneten Thomas Egger, Herrn Bürgermeister Isoda, Herrn Johann Aubart, Frau Heike Maria Lau von JTI, dem Präsidenten des Japanischen Verbandes, Vertretern der Deutschen Sportjugend und des DJJV gefüllt. Die Delegation aus Nagaoka wurde besonders begrüßt und vorgestellt. Danach folgte ein Vortrag über die Arbeit der Deutsch-Japanischen Jugendgesellschaft (DJJG) und ihrem neugegründeten Gegenstück, dem Japanisch-Deutschen Jugendnetzwerk.

Nach einer kurzen Kaffeepause folgte die Festansprache von Prof. Dr. Franz Waldenberg, dem Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien, zum Thema „Abenomicos 2.0 – Revitalisierung der Regionen als Wachstumsstrategie“ (Probleme der japanischen Regionen und wirtschaftliche Strategien zur Förderung des Wachstums). Abschließend gab es einen musikalischen Beitrag (Yoshiko Hara und Yuko Kojima-Bauer) mit Flöte und Taiko.

Nach dem Mittagessen wurden in drei Arbeitskreisen folgende Themen besprochen und diskutiert:

  • Immaterielle Kulturgüter sind nationale Schätze – Aber wie steht es um den Schutz solcher Werte in Japan und Deutschland?“
  • Neue Medien überall‘, ein Thema, das sich mit dem Einsatz von unterschiedlichen Kommunikationsmedien beschäftigte, insbesondere in der Jugendarbeit.
  • Wissenschaftsaustausch soll grenzenlos sein – Aber lernen Deutsche und Japaner genug voneinander und miteinander?“

Am Abend hatte der Japanische Botschafter im Foyer des Hotels „Vienna House Easy“ zum Japanabend geladen.

Am Samstag folgte in der Rechtsakademie die ordentliche Mitgliederversammlung der VDJG, auf der Herr Dr. Ruprecht Vorndran erneut, allerdings nach langen Diskussionen, wieder zum Vorsitzenden des Verbandes der Deutsch-Japanischen Gesellschaften gewählt wurde. Weiterhin wurden Erhard Reiber (Vizepräsident Finanzen), Roy Richter (Vizepräsident Presse und Kommunikation), Julia Münch (Jugend) und Markus Scharrer (Internet und Informationstechnik) gewählt.

Nach der Tagung organisierte die DJG Trier für die Tagungsteilnehmer und Teilnehmerinnen und deren Partner-innen eine Fahrt nach Mettlach zum Porzellan- und Keramikmuseum Villeroy & Boch. Für Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die nicht im Tagungsprogramm eingebunden waren, organisierte die DJG Trier Fahrten nach Bernkastel und Luxemburg.

Die nächste Jahresversammlung wurde auf den 25.05 – 27.05.2017 in Lüneburg terminiert.